Rasse

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Der West Highland White Terrier, umgangssprachlich Westie genannt, ist eine von der FCI (Fédération Cynologique Internationale, der größte internationale kynologische (Die Kynologie ist die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde) Dachverband) anerkannte britische Hunderasse.

Größe etwa 23-28cm (Weiblich), 25-30cm (Männlich)
Gewicht 6-10kg (Weiblich), 7-10kg (Männlich)
Fell etwa 5cm lang, drahtig, mit Unterwolle
Farbe weiß
Häufige Krankheiten Allergien, Haut- und Verdauungsprobleme, Augen
Lebenserwartung 13-15 Jahre
FCI Gruppe Gruppe 3, Sektion 2, Standard Nr. 85
Wesen tapfer, freundlich, konzentriert, aktiv, zäh, heiter, eigenständig, verschmust und verspielt
Link viele Passagen wurden der Seite www.tierfreund.de/west-highland-white-terrier/ entnommen

Geschichte

Der West Highland White Terrier stammt aus Schottland, wo er im 19. Jahrhundert, genauer 1839, von Colonel Edward Donald Malcolm erstmals gezüchtet wurde. Der Ursprung der Rasse liegt bei weißen Farbvarianten der anderen schottischen Terrierassen, vor allem der Cairn Terrier. Über Jahrhunderte hinweg wurden weiße Welpen als weniger robust angesehen und meist getötet. Bis dann die Vorzüge des weißen Fells auffielen: Der Legende nach erschoss Colonel Malcolm seinen braunen Lieblingshund, als er ihn mit Wild verwechselte. So beschloss er einen rein weißen Hund für die Jagd zu züchten, der sich dadurch deutlich vom Wild unterscheidet. Die ursprüngliche Aufgabe des „Westies“ war somit die Jagd auf Kleinwild wie Fuchs und Dachs, worin seine Zähigkeit und Unerschrockenheit begründet liegt.

Die Beliebtheit des robusten, lebhaften Terriers wuchs rasch. Im Jahr 1905 wurde der erste West Highland Terrier Club gegründet, infolgedessen sich die Rasse immer mehr zum Ausstellungs- und Familienhund entwickelte. In Deutschland gehört sie mittlerweile zu den beliebtesten Kleinhunderassen.


Verhalten und Wesen

Der West Highland White Terrier bringt durch seine ursprüngliche Verwendung viel Ausdauer, Zähigkeit und Mut mit. Er liebt Herausforderungen, spielt gerne und braucht viel Bewegung und Beschäftigung. Er hat Terrier-typisch viel Jagdtrieb und einen sehr eigenen Kopf. So ist seine Erziehung eine Mischung aus Konsequenz, Diplomatie und viel Humor. Er selbst ist jedenfalls recht humorvoll, begeisterungsfähig und meist gut gelaunt. Dabei gilt der West Highland White Terrier als etwas ruhiger und weniger aufbrausend, als viele andere Terrier-Rassen.

Der Westie ist wachsam, mitteilsam und steht allgemein gerne im Mittelpunkt. Fremden gegenüber ist er dennoch meist durchaus freundlich und aufgeschlossen, wenn diese ihm keinen Grund zu gegenteiligem Verhalten liefern.


Haltung und Pflege

Der West Highland White Terrier ist ein selbstbewusstes Powerpaket und ist damit bei aktiven Menschen gut aufgehoben, die sich viel mit ihm beschäftigen wollen. Er ist für vieles zu motivieren, lässt seinen Menschen dabei aber nicht vergessen, dass er einen sehr ausgeprägten eigenen Willen hat. Er gilt als fröhlich und verspielt, Langeweile ist mit ihm ein Fremdwort. Auch Sportarten wie Flyball oder Agility sind möglich, wenngleich Hundesport zur Auslastung nicht notwendig ist.

Der Westie kann in einer Stadtwohnung gehalten werden, sollte aber täglich zumindest 3x einen längeren Spaziergang geboten bekommen. Er versteht sich selbst als Naturbursche, der auch bei Wind und Wetter gerne draußen unterwegs ist. Als “Schoßhund” taugt er trotz seiner geringen Größe meist nicht.

Da der Westie ein "zweilagiges" Fell besitzt muss sein Fell alle 10-12 Wochen getrimmt werden. Trimmen bedeutet, das abgestorbene Fell mit den Fingern oder einem Trimmmesser auszupfen. Eine sehr unliebsame und für den Hund sehr unangenehme Aufgabe. Das ist bei den Westies keine Geschmacksfrage, sondern absolute Notwendigkeit. Denn der Westie hat eine weiche, pelzartige und sehr dichte Unterwolle und ein 5cm langes hartes Deckhaar ohne jegliches Zeichen von Locken. Wenn er nicht regelmäßig getrimmt wird, würde sein Haar sehr füllig – im oft kalten Schottland war das so beabsichtigt. Das Unterhaar wird dann jedoch sehr dicht und verfilzt. Das harte Deckhaar kann sich dann nicht richtig entwickeln.


Junghund

Mit Kindern kommt er durch seine Robustheit und fröhliche Agilität in der Regel gut aus. An im Haus lebende Kleintiere und Katzen sollte er schon als Welpe gewöhnt werden. Mit fremden Hunden ist der West Highland White Terrier meist weniger rauflustig, als viele andere Terrier.

Da der Westie in Deutschland zum Modehund geworden ist, sollte man bei der Auswahl des Züchters sehr gewissenhaft sein. Zu viele Menschen verpaaren ohne Rücksicht auf Gesundheit und Wesen, nur um des Geldes Willen. Auch eine gute Welpenauzucht spielt eine wichtige Rolle, damit der Westie zu dem fröhlichen, selbstbewussten Hund wird, den man erwartet.

West Highland White Terrier haaren nicht. Das abgestorbene Fell sollte daher regelmäßig, etwa alle 10-12 Wochen, durch Trimmen (Trimmen bezeichnet im Zusammenhang mit Hunden das Auszupfen von Haaren aus dem Fell mit den Fingern oder mit dem Trimmmesser) entfernt werden.